Brunnenpumpe kaufen, welche ist die Richtige

Die Brunnenpumpe ist das Herzstück der eigenen Brunnenanlage, deshalb ist es auch wichtig die richtige Auswahl zu treffen.

 Grundsätzliche Auswahlkriterien von Tiefbrunnenpumpen und Hauswasserwerken

Hauswasserwerk als Brunnenpumpe 2

Wer eine Brunnenpumpe kaufen will und dazu den örtlichen Baumarkt aufsucht, wird feststellen, dass das Angebot an Hauswasserwerken nahezu unübersichtlich ist.

Wenn Du aber nach einer Tiefbrunnenpumpe suchst, musst Du Glück haben, wenn der Baumarkt überhaupt welche im Angebot hat, von einer fachkundigen Beratung mal ganz zu schweigen. Hauswasserwerke werden dagegen reichlich angeboten.

Eigentlich sollte man sich mit der Auswahl der Brunnenpumpe schon vor der Brunnenbohrung beschäftigen. Die richtige Wahl ist nämlich nicht nur vom Einsatzzweck der Pumpe abhängig, sondern vor allem von der Höhe des Grundwasserspiegels auf Deinem Grundstück.

Liegt dieser nicht tiefer als 7 Meter, kommt prinzipiell jede Brunnenpumpe in Betracht.


3 Zoll Tiefbrunnenpumpen

3 Zoll Pumpen haben einen Außendurchmesser von ca. 74-78 mm und passen daher auch in ein DN 80 Brunnenrohr. Diese Brunnenpumpe bietet sich dann an, wenn lediglich ein DN 80 Brunnenrohr vorhanden ist.

Wenn man zum Beispiel bisher eine Hauswasserwerk mit einer maximalen Ansaugtiefe von 8 Meter betrieben hat und der Grundwasserspiegel ist aus irgendwelchen Gründen abgesunken und das HWW funktioniert deshalb nicht mehr. Möglicherweise hat sich die Ergiebigkeit des Brunnens auch verschlechtert und das HWW saugt den Brunnen regelmäßig leer.

In diesen Fällen ist der Kauf einer 3 Zoll Brunnenpumpe durchaus sinnvoll, sofern der Brunnen auch tief genug gebohrt wurde.

Von der Leistung her ist sie den größeren 4 Zoll Tiefbrunnenpumpen deutlich unterlegen und oft stimmt auch das Preis Leistungsverhältnis nicht.

Grundfos, eine bekannte Marke, stellt 3 Zoll  Pumpen her und versucht sie an die Leistungsfähigkeit der 4 Zoll Modelle haranzuführen, indem sie mit fast 11.000 Umdrehungen/min  betrieben werden.

Die 3 Zoll Modelle bewegen in ihren Pumpenstufen ja sehr unterschiedliche, vom Durchmesser abhängige Wasservolumen. Eine 3 Zoll Pumpenstufe kann eine Druckerhöhung von lediglich 0,3 bar erreichen eine 4 Zoll Pumpe dagegen 0,6 bar.

Um den notwendigen Maximaldruck zu erreichen, muss die Pumpe daher erheblich schneller drehen.

Andere Hersteller setzen dagegen statt auf erhöhte Drehzahlen auf mehr Pumpenstufen und verbauen davon bis zu 41 in einer Pumpe. Welches nun das bessere System ist, darüber lässt sich trefflich streiten.

Ob aber nun mit 4 Stufenrädern 11.000 Umdrehungen und einem sehr leistungshungrigen Motor mit einem Anschlußwert von 1650 Watt oder mit 37 Stufen 2850 Umdrehungen und einem sparsamen Motor mit 750 Watt – die 3 Zöller können die Leistung der 4 Zöller weder auf die eine, noch auf die andere Art erreichen.


4 Zoll Tiefbrunnenpumpen

Brunnenpumpen mit 4 Zoll Außendurchmesser erfordern natürlich ein entsprechendes Brunnenrohr mit ausreichendm Innendurchmesser um die bis zu 98 mm starke Tiefbrunnenpumpe aufnehmen zu können. Bei den angegebnene Maßen sollte man sich zusätzlich vergewissern, dass dabei auch das am Pumpengehäuse entlang verlaufende Stromkabel berücksichtigt ist.

Dazu ist ein DN 115 Brunnenrohr mit einem Innendurchmesser von 114 mm erforderlich. In einem DN 100 Rohr wird es einfach zu knapp. Rohr und Kabel können sich verklemmen und durch den sehr engen Zwischenraum ist eine ordnungsgemäße Umströmung kaum mehr gewährleistet. Die Pumpe wird nicht mehr ausrechend gekühlt.

Es gibt aber seit einiger Zeit eine Stufenradpumpe im Sonderformat von 3,5 Zoll. Diese Pumpe passt mit einem Durchmesser von 90 mm ideal in ein DN 100 Brunnenrohr und weist trotz Stufenradtechnik mit ihren schwimmend gelagerten Noryl Laufrädern nicht nur ganz beachtliche Leistungsdaten, sondern auch noch eine Sandfestigkeit von 500 gr./m³ auf. (Herstellerangaben). Ein Blick auf diese Seite lohnt sich sicher.

Ein Stufenrad der 4 Zoll Pumpe schafft eine Druckerhöhung um 0,6 bar und durch das größere Volumen der Pumpstufen natürlich auch mehr Wasser. Sie arbeitet also wesentlich effizienter, als ihre kleinere Schwester.

Da die Brunnenpumpe lediglich mit 2850 Umdrehungen arbeitet, ist auch kein so kräftiger Motor wie z.B. bei der oben beschriebenen erforderlich.

Beiden Pumpengrößen liegen die gleichen Konstruktionsprinzipien zu Grunde. Es gibt im 4 Zoll Bereich Pumpen von 1 – 30 Stufen.

1 stufige Pumpen müssen dann halt alleine mit einem Stufenrad und Diffusor den endgültigen Maximaldruck und die maximale Förderleistung erreichen. Da das Bauprinzip gegenüber den 30 stufigen Modellen natürlich einfacher und kostengünstiger ist, findet man einstufige Pumpen eben auch im unteren Preissegment. Gegbenenfalls  muss die Motorstärke dann auch kräftiger ausfallen.

Stufenräder und Diffusoren werden seit einiger Zeit nicht nur aus Edelstahl sondern auch aus Kunststoff hergestellt. Bei diesem Kunststoff handelt es sich um ein hochstabiles und schlagzähes Material, welches jeden Vergleich mit Edelstahl aushält. Die Angabe Stufenräder aus Kunsstoff ist daher ein eindeutiger Qualitätshinweis.

Stufenräder aus Messing  sind dagegen wesentlich weniger widerstandsfähig und haben z.B. einer  Sandbelastung von 50 gr./m³ wenig entgegenzusetzten.

Messing ist zwar ein für den Apparatebau sehr hochwertiger Werkstoff der gerne im Armaturenbereich für Ventile und Verschraubungsteile verwendet wird, für schnelldrehende  Pumpenteile  ist diese Metalllegierung aber eher ungeeignet.  Dem ständigen Beschuss durch Sandpartikel hält dieses Material nicht lange Stand. Trotzdem werden bis zu 3 stufige Messingrad-Pumpen gerne als besonders robust angepriesen. Aufgrund eigener negativer Erfahrung mit der Haltbarkeit einer oft angebotenen einstufigen Messingrad-Pumpe kann ich diese Argumentation nicht nachvollziehen.

Tiefbrunnenpumpen mit einer Stufe aus einem Messingrad sind deshalb eher im untersten Preissegment anzutreffen. Stufenräder aus dem Kunststoff Noryl werden dagegen gerne in eher  höherwertigern Pumpen verwendet. Normale Tiefbrunnenpumpen sind bis 50 gr./m³ sandverträglich.

Wenn Dein Brunnen mehr Sandbelastung aufweist, gibt es mittlerweile sandresistente Brunnenpumpen mit bis zu 180 gr./m³.  Diese Aussage bedeutet aber nur, dass sie mehr Sandanteile vertragen, bevor sie wie die anderen Pumpen Ausfallerscheinungen zeigen und schließlich auch den Sandtod sterben. Sie halten einfach nur länger durch.

Ein wesentliches Kriterium für die Lebensdauer einer Tiefbrunnenpumpe ist der richtige Einbauort ca. 1 Meter oberhalb der Filterstrecke. Näheres dazu unter dieser Adresse.

 


Sandresistente Schraubenpumpen

Schraubenpumpen  sind ganz anders  konzipiert. Sie funktionieren nach dem Verdrängungsprinzip. . Eine relativ schnelldrehende schrauben- oder schneckenförmige Welle treibt die Flüssigkeit in dem Stator, achsial nach vorne, dem Pumpenausgang zu. Es handelt sich  bei dem Antriebselement im Prinzip um eine Förderschnecke.

Excenterschneckenpumpen werden da sie aufgrund des Verdrängungsprinzips fast völlig gegen Fremdkörper unterhalb einer bestimmten Größe unempfindlich sind,  auch in Käranlagen und Dosierungsanlagen verwendet.

In der einfachsten Form ist die Schraube, die auf die Antriebsachse aufgeschraubte spindelförmige Verlängerung und der Stator die Führung der Welle.

Schraubenpumpen können  wesentlich dickflüssigere Medien fördern als Turbinenpumpen und  somit auch größere Sandmengen.

Sie sind anders, als die in sehr genauen Lagern laufenden Stufenräder der Turbinenpumpen, nicht in der Gefahr, durch Sand festzufressen.

Eine wichtiger Unterschied ist auch die Tatsache, dass die Schraubenpumpe das  Wasser achsial zum Pumpenausgang fördert.

Der Wasserstrom wird also nicht durch die Diffusorkanäle umgeleitet und gebremst.

Die Schraubenpumpe kann einen sehr viel höheren Maximaldruck (bis zu 72 bar) erzeugen, als Stufenpumpen. Allerdings ist der Volumenstrom/Fördermenge geringer als bei Stufenpumpen.

 

 

 

 

 

Hier mal ein Beispiel für jeweils eine sandresistente Schraubenpumpe und eine Stufenradpumpe mit 24 Pumpstufen in vernünftiger Ausstattung und akzeptablen Preis. Die Produktbeschreibung und die Daten sind klar, vollständig und verständlich.

Aber auch Schraubenpumpen können dem abbrasiven Sand nicht für immer standhalten. Die Verschleißteile (Stator und Schraube)  sind aber viel leichter ausstauschbar als die Stufenräder der  Turbinenpumpen. Ein Reparatursatz kostet gerade mal 30 Euro. Der Austausch ist durch den versierten Heimwerker ohne Weiteres möglich.

Bei den Schraubenpumpen gibt es große Qualitäts und Preisunterschiede. Manche Fernostprodukte weißen als Schraube lediglich einen kurzen krummen Stummel auf.  Die findet man dann im untersten Preissegment. Für unter hundert Euro wird wohl schwerlich eine solide Pumpe zu haben sein.

Schraubenpumpen gibt es in den Abmessungen 2 Zoll, 3 Zoll und 4 Zoll. Eine besonders interessante Pumpe in der 2 Zoll Kategorie ist das Modell von Agora-tec. Der Winzling bringt immerhin 5 bar und 900 L/m und ist für schlanke 199 Euro zu haben.

Eine andere Schraubenpumpe im 3 Zoll Format kommt von dem renomierten Hersteller Dambat und wartet für lediglich 98  Euro mit erstaunlichen Leistungsdaten auf.


Membran Pumpe die besondere Brunnenpumpe

 

Die einzigen beweglichen Teile einer Membranpumpe sind  die Membrane und der durch den Motor in Bewegung gesetzten Schwingungsteil sowie das Ventil der Membranpumpe. 

Drehende Teile  gibt es nicht. Membranpumpen haben um die 100 Millimeter Außendurchmesser.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Tiefbrunnenpumpen sitzt die Wassereinlassöffnung der Membranpumpe oben am Ventilgehäuse. Sie ist also auf ungehinderten Wasserzulauf angewiesen und daher nicht in Brunnenrohren unter 115 mm Durchmesser benutzbar.

Sie besitzen keinen Schraubanschluss sondern lediglich eine Tülle zum Festklemmen des Schlauches. Membranpumpen können also nicht mit einer professionellen Steigleitung aus PE Rohr verbunden werden.

Sie sind eher für den Anschluß eines Gartenschlauches vorgesehen als für den Anschluss an ein Beregnungssystem, welches sie von den Leistungsdaten her wohl auch nicht ausreichend versorgen können.

Eine Membranpumpe ist aber gut  für das Klarpumpen eines Brunnnens geeignet. Bei den technischen Daten von zum Beispiel : Spannung: 230V 50Hz Leistung: max. 300W Fördermenge: max. 1400l/h Förderhöhe: max. 55m (entspricht 5,5 Bar Druck)  ist die beschriebene Pumpe für den Betrieb eines Rasensprengers für kleinere Flächen 4 mal 5 Meter geeignet.

Eine eher unangenehme Eigenschaft von Membranpumpen ist ihre Geräuschentwicklung. Wenn die Membranpumpe freihängend eingeschaltet wird, ist bereits ein deutliches   Brummen zu vernehmen.

Bei Kontakt mit dem Brunnenrohr, obwohl im Wasser hängend, wird das Rohr zum Resonanzkörper und verstärkt dieses lästige Bummen. Nachbarschaftsfreundlich ist dieses Geräusch nicht. 

Vom Anschaffungspreis her bewegt sich die Membranpumpe noch weit unter 100 Euro.  

 

Hauswasserwerke

 

Hauswasserwerk als BrunnenpumpeInsgesamt gehören zu einer Brunnenanlage neben der Brunnenpumpe

  • eine Pumpensteuerung/Druckschalter,
  • ein Vor- oder Feinfilter,
  • ein Rückschlagventil,
  • ein Membran-Ausdehnungsgefäß und
  • ein Trockenlaufschutz.

Erst mit diesen weiteren Zubehörteilen ist die Brunnenanlage für eine mehr oder weniger automatische Gartenbewässerung nutzbar.

Die Kosten für diese Teile kommen also noch zu dem Preis für die Brunnenpumpe hinzu,

Ganz anders beim Hauswasserwerk. Dort sind diese Teile bereits integriert, jedenfalls dann wenn man das richtige Hauswasserwerk aussucht. Nicht jedes Hauswasserwerk hat komplett alle Teile.

Oft fehlt ein Trockenlaufschutz oder der Vorfilter. Das ist halt eine Ausstattungs- und Preisfrage und man muss in der Produktbeschreibung oder den Datenblättern gezielt danach suchen. Nicht immer sind diese Angaben nämlich vorhanden.

Hauswasserwerke können nicht aus Tiefen unterhalb 8 Meter ansaugen.

Während Tiefbrunnenpumpen in fast beliebiger Tiefe hängen können und je nach Maximaldruck das Wasser 50 Meter und mehr nach oben drücken , müssen Hauswasserwerke das Wasser zuerst ansaugen und dann ab dem Pumpenstandort weiterdrücken.

Die Förderhöhe von Hauswasserwerken setzt sich deshalb immer aus Ansaughöhe und Druckhöhe zusammen. Hauswasserwerke können egal von welchem Motor angetrieben, niemals aus größeren Tiefen wie 8 Meter ansaugen.

Die praktische Grenze liegt jedoch schon bei 7 Metern, wenn man noch eventuelles Absinken des Grundwasserspiegels in Trockenperioden absichern will.

Die wirtschaftlichste Ansaughöhe liegt jedoch bei lediglich 5 Meter. 5 Meter Ansaughöhe ist auch der Wert, den die Pumpenhersteller zugrunde legen, wenn sie Angaben z.B. zu der maximalen Anzahl von gleichzeitig betreibbaren Regnern machen.

Die Faustformel dazu lautet: Wasserbedarf des Regners ca. 600 Liter, Fliessdruck beim Regner 2 bar und Ansaughöhe 5 Meter.

Bei diesen Angaben darf der Fließdruck nicht mit dem bei den Produktdaten angegebenen Maximal-Druck gleichgesetzt werden.

Der Maximaldruck ist eine lediglich theoretische Größe, die nur direkt am Pumpenausgang bei geschlossenen Verbrauchern erreicht wird.

Sobald ein Verbraucher geöffnet wird, sinkt der statische Druck auf den Fließdruck ab. Dieser wird umso kleiner, je mehr Wasser am Verbraucher entnommen wird. Bei einem  1/2 Wasserhahn ist deshalb der Fließdruck höher, als bei einem 3/4 Zoll Verbraucher.

Einige Beispiele für die Leistung von Hauswasserwerken

 

Der Hersteller T.I.P gibt in seinen Produktbeschreibung  für ein Hauswasserwerk mit 1200 Watt Motor 5,0 Bar Maximaldruck und 4350 Liter/h maximale Förderleistung an, dass mit diesem Hauswasserwerk 5 Regner gleichzeitig betrieben werden können. Damit ist zumindest mal festgelegt, was man von dem beschriebenen Hauswasserwerk erwarten kann. Mit dieser Basisinformation  kann auch der unerfahrene künftige Brunnenbeteiber etwas anfangen.

Ein anderes, das HWW 3000 Inox mit 550 Watt Motor, 4,2 bar max Druck und 2,9 m³ Förderleistung kann lediglich einen Regner versorgen. kostet dafür aber auch nur ca. 130 Euro. Zum Angebot.

Das stärkste das HWW6000 Inox NIM TLS für ca 337 Euro  schafft dagegen maximal 6 Regner

Welche weitere Daten dann für die Qualität und Wertigkeit einer Brunnenpumpe stehen  und welche Ausstattungsmerkmale sie besitzt, bedürfen dann schon einer genaueren Analyse der zur Verfügung gestellten einzelnen technischen Daten.

Die Auswahl der richtigen Tiefbrunnenpumpe ist mit die wichtigste Entscheidung bei der Bestückung des eigenen Gartenbrunnens. Vor der Beschaffung der Brunnenpumpe steht aber, wenn es sich nicht um die Ersatzbeschaffung für einen bestehenden Brunnen handelt, die eigentliche Herstellung eines Bohrbrunnens.

Wie man einen Brunnen in Eigenarbeit bohrt. welches Gerät dazu erforderlich ist, was die Herstellung eines Brunnens kostet, wie lange das Brunnenbohren in Handarbeit dauern kann, welche Bodenverhältnisse gegeben sein müssen um die Do-it-yourself-Methode erfolgreich anzuwenden schildert das Handbuch für Brunnenbohrer „Brunnen bohren“ in allen Einzelheiten.

In detaillierten Schritten führt Dich das Kompendium von der Antragstellung über die Auswahl von Brunnenbauzubehör und Material bis zur vollautomatischen, computergesteuerten Bewässerungsanlage für einen großen Garten.

In manchen Fällen führt die Lektüre des Ratgebers aber auch dazu, dass man nach Abwägung aller Umstände unter Berücksichtigung der jeweiligen Bodenverhältnisse sich für die Beauftragung eines professionellen Brunnenbauers entscheidet.

Dieser führt die Bohrarbeiten dann meist auch an einem Tag aus nimmt dafür dann aber auch gerne mal 3500 Euro und mehr.

Die Do-it-yourself-Methode dagegen kostet neben einer Menge Schweiß halt nur ca. 1300.- Euro.

Bei dieser Beurteilung hilft Dir „Brunnen bohren“ natürlich auch. Der sehr umfangreiche und detaillierte Materialkundeteil mit Beschreibungen der wichtigsten Zubehörteile hilft insbesondere, das Angebot des professionellen Brunnenbauers zu beurteilen und einzuordnen.

Gerade bei Tiefbrunnenpumpen greift der Profi dann doch gerne zu sehr hochpreisigen Markenpumpen. Je nach den Anforderungen des künftigen Brunnenbesitzers tut es dann auch oft ein gutes Mittelklassemodell.  Eben wie beim Autokauf.  Ein Maserati in einer Spielstraße macht halt ausgesprochen wenig Sinn, auch wenn Qualität und Ausstattung des Renners natürlich über jeden Zweifel erhaben sind.

Das Bohren eines eigenen Brunnens beschreibt „Brunnenbohren – Das Handbuch“

sehr ausführlich und Schritt für Schritt .

Inhalt des Ratgebers  ist auch die ausführliche Beschreibung aller für den Brunnenbau erforderlichen Spezialwerkzeuge, Brunnenbauzubehör, Pumpen, Brunnenrohr  und sonstigem Installationsmaterial.

Den ‚Ratgeber gibt es als Kindle E-book für 4,99  Euro

Brunnen bohren das Kompendium

Oder als Taschenbuchausgabe im DIN A 4 Format 129 Seiten 13,90 Euro